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Marienkirche zu Heinersdorf Geeignet für Familien: ja Druckansicht  
Kirchstraße Tel.: 03675/423027
96515 Judenbach Fax: 03675/420808
OT Heinersdorf Web: www.judenbach.suptur-sonneberg.de
Mail: thomasfreytag@freenet.de

Preise: Öffnungszeiten:
  Besichtigung nach Vereinbarung:
Pfarramt Judenbach
Pfarrer Thomas Freytag
Pfarrgasse 14
96515 Judenbach
Tel. 03675/423027

Hinweise für unsere Besucher:
Bei der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1071 gehörte Heinersdorf zum Bistum Bamberg im damaligen Radenzgau und war um 1100 Filial von Rothenkirchen. In diese Kapelle stiftete eine Gräfin von Banz eine holzgeschnitzte gekrönte "Mutter Gottes", ein Bildwerk, dem durch Jahrhunderte hindurch Wunderheilungen zugeschrieben wurden. Seit 1989 finden wieder Wallfahrten zu der Madonna statt. Gewiss ein bemerkenswerter Fall, dass Katholiken von nah und fern eine seit der Reformation evangelische Kirche aufsuchen, um "Die Muttergottes in der Verlassenheit" um ihre Fürbitte anzugehen. Das Kirchengebäude hat sich seit seines Bestehens äußerlich kaum verändert. Es hat einen 33m hohen Turm mit achteckigem Geschoss, Arkadenaufsatz und Zwiebelkuppe mit einen Wetterhahn. Außer der oben bereits genannten holzgeschnitzten Mariendarstellung sind drei alte Flachreliefs, ebenfalls Holzschnitzereien, vorhanden: die heilige Elisabeth mit dem Bettler, Margaretha mit dem Drachen und der Evangelist Johannes, in einem Buch lesend. Die große Glocke wurde 1604 vom Erfurter Glockengießer Melchior Moerinck gegossen. Sie trägt den Namen des Herzogs Johann Casimir von Coburg und ein Kruzifix. Die mittlere Glocke ist vermutlich ein Geschenk vom Kloster Banz. Die kleinste Glocke fiel, ungefähr 500 Jahre alt, im Jahre 1942 dem Krieg zum Opfer. Nach dem Krieg trat eine neue Bronzeglocke an ihre Stelle. Bereits seit dem Dreißigjährigen Krieg trug der Turm eine Uhr. Im Jahre 1915 bekam die Kirche eine neue Orgel, die über dem Altar auf einer kleinen Empore untergebracht ist. Den Gottesacker schützt seit 1505 eine Wehrmauer. Die farbenfreudigen Deckengemälde, die zwischen 1822 und 1825 entstanden, strahlen heute wieder in altem Glanz. Schließlich erhielt in letzter Zeit die Kirche auch äußerlich ihr schmuckes Aussehen von einst wieder.

Quelle: Gemeindeverwaltung Judenbach (www.judenbach.de)
Gedenkstätte "Ehemalige Grenze" Heinersdorf Geeignet für Familien: ja Druckansicht  
Welitscher Straße Tel.: 03675/744516
96515 Judenbach Fax:  
OT Heinersdorf Web:
Mail:

Preise: Öffnungszeiten:
  Besichtigung des Kontrollhäuschens nach Vereinbarung:
Erich Eckardt
Heinersdorf, Marktstr. 21, Tel. 03675/744516
oder
Rudolf Pfadenhauer
Landratsamt Kronach, Tel. 09261/20480

Hinweise für unsere Besucher:
Am Südlichen Ortsrand von Heinersdorf, an der Straße nach Welitsch, sind Teile der Grenzsperranlagen der innerdeutschen Grenze erhalten. Neben Teilen der Mauer mit Erdbeobachtungsstelle ist auch die Flusssperre mit Mechanik an der Tettau erhalten geblieben.

Zur Erinnerung an die Grenzöffnung am 19. November 1989 in Heinersdorf wurde ein Gedenkstein errichtet und eine Linde gepflanzt. Ein Teilstück der Mauer ist als Mahnung für die Opfer der deutsch-deutschen Grenze unter Denkmalschutz gestellt. In einem während der Grenzöffnung am Ortsausgang nach Welitsch errichteten Kontrollhäuschen wurde eine Gedenkstätte "Ehemalige Grenze" eingerichtet. Die Gedenkstätte wird von einem Förderverein von Bürgern aus den beiden Grenzorten Heinersdorf und Welitsch (Gemeinde Pressig) betreut.

Für Naturliebhaber:
Ein besonderer Anziehungspunkt für Naturliebhaber ist der Wiesengrund, welcher sich ca. 7 km von Heinersdorf entlang der Tettau bis nach Schauberg (Bayern) hinzieht.

Quelle des Textes: Förderverein
St. Nikolaus Kirche in Judenbach Geeignet für Familien: ja Druckansicht  
Alte Handelsstraße Tel.: 03675/423027
96515 Judenbach Fax: 03675/420808
  Web: www.judenbach.suptur-sonneberg.de
Mail: thomasfreytag@freenet.de

Preise: Öffnungszeiten:
  Besichtigung nach Vereinbarung:
Pfarramt Judenbach
Pfarrer Thomas Freytag
Pfarrgasse 14
96515 Judenbach
Tel. 03675/423027

Hinweise für unsere Besucher:
Nikolaus, der Schutzheilige der Kaufleute, hat der Kirche den Namen gegeben. Nicht von ungefähr, denn der ganze Ort verdankt Entstehung und Wachstum der alten Heer- und Handelsstraße, die über einen Gebirgssattel Nürnberg-Coburg-Saalfeld-Leipzig miteinander verband.
Die Anfänge des kirchlichen Lebens in Judenbach liegen weithin verborgen. Sicher ist nur, dass hier schon vor dem Ausgang des 14. Jahrhunderts die Kapelle St.Niklas stand, die im Jahre 1455 zu einer Kirche erweitert wurde (nach einer handschriftlichen Chronik von Nikol Heß).
Nach einer bewegten Geschichte begann im Jahre 1966 die Renovierung. Das Kirchenschiff bekam ein neues, bequemes Gestühl. Geschmackvolle bunte Glasfenster lieferte die Kunstglaserei Ernst Kraus in Weimar. Die alten Emporentreppen wurden ganz erneuert und verlegt. Eine moderne Infrarotheizung kam in die Kirche. Die alte klangvolle Orgel erfuhr eine gründliche Überholung. Restaurator Hermann Müller aus Plauen (Vogtland) frischte den Prospekt auf und malte ihn neu aus. Vorher hatte der gleiche Kunsthandwerker der Kanzel, den Emporen und dem Taufengel zu farbiger Pracht und goldenem Glanz verholfen. Auch das Äußere des Kirchengebäudes bekam ein schöneres und gepflegteres Aussehen. Der wenig schöne Vorbau von einst wurde beseitigt und der Eingang der Kirche zweckmäßig neu gestaltet.
Mit diesem Anblick grüßt jetzt die Kirche zu St. Nikolaus an der alten Handelsstraße die motorisierten Nachfahren der Kaufleute von einst.


Quelle: Gemeindeverwaltung Judenbach (www.judenbach.de)